MARION TRUTTER   
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Johannisbrot  die verkannte Frucht
© Marion Trutter, erschienen in Culinaria - Spanische Spezialitäten

Schon in biblischen Zeiten wusste man um den Wert des Johannisbrotes für die menschliche Ernährung. Johannes der Täufer soll sich während seines Rückzugs in die Wüste von den 20 Zentimeter langen Schoten ernährt haben  daher wohl der Name. Griechen, Araber und Phönizier wogen mit den Samen des Hülsenfrucht-Gewächses schon im Altertum Gold und Diamanten auf, denn die Kerne waren als natürliche Maßeinheit wie geschaffen: Ein Same wiegt immer genau 0,18 Gramm. Daraus wurde später 1 Karat (0,2 Gramm)  abgeleitet vom lateinischen Namen des Johannisbrotbaums (Ceratonia siliqua).

In späteren Jahrhunderten dagegen verlor das Johannisbrot an Bedeutung, auf den Balearen und an der spanischen Mittelmeerküste warf man die Früchte meist den Schweinen als Futter vor  wie Perlen vor die Säue. In Notzeiten brannte man daraus einen Ersatzkaffee, und bis heute ist es ein wichtiger Bestandteil des Palo-Likörs aus Mallorca.

Darüber hinaus kam das Johannisbrot  auch als Carobe bekannt  erst in den letzten Jahren wieder zu Ehren, vor allem als Ersatzprodukt für Zucker oder Kakao. Es hat wegen seines hohen Zuckeranteils von bis zu 45 Prozent einen süßlichen Geschmack und enthält, im Gegensatz zum öligen Konkurrenten aus der Kakaobohne, kaum Fett, dafür umso mehr Mineralstoffe wie Calcium und Eisen. Außerdem gilt es als verdauungsregulierend. Johannisbrotkernmehl eignet sich sehr gut als Verdickungsmittel und wird vor allem in Naturkostprodukten verwendet.

 

Was ist Lab?
© Marion Trutter, erschienen in Culinaria - Spanische Spezialitäten

Bei der Herstellung vieler Käsesorten wird die Milch durch Zugabe von tierischem Lab (cuajo) zur Gerinnung gebracht. Lab wird in der Magenschleimhaut von säugenden Kälbern, Schafen und Ziegen gebildet und enthält das eiweißspaltende Enzym Chymosin, mit dem die Jungtiere die Muttermilch verdauen.

Schon in der Antike war die Milchgerinnung durch tierisches Lab bekannt  wohl eine zufällige Entdeckung: Man verwendete damals Kälbermägen zur Aufbewahrung und zum Transport von Milch, die sich dann auf wundersame Weise verdickte. Später machte man sich diese Eigenschaft bewußt zunutze, und schon die Römer verarbeiteten Milch mithilfe von Kälberlab zu Käse. Entscheidend für die spätere Konsistenz des Käses sind Labmenge und Gerinnungstemperatur: Je mehr Lab und je höher die Temperatur (30 bis 45o Grad), desto fester wird das Endprodukt.

Da der Käsekonsum immer weiter steigt, steht tierisches Lab nicht mehr in ausreichernder Menge zur Verfügung. Versuche mit Schweine- und Hühnerlab brachten keine befriedigenden Ergebnisse. Immer häufiger setzen die Käsereien deshalb Labaustauschstoffe ein, etwa mikrobielles Lab, das aus Schimmelpilzen gewonnen wird. In vielen Ländern benutzt man schon mithilfe von Mikroorganismen gentechnisch hergestelltes Lab. Dies ist in Spanien noch nicht erlaubt.

 

Geheimtipp für Gourmets: Cherimoyas
© Marion Trutter, erschienen in Tapas, herausgegeben von der Handelsabteilung
des Spanischen Generalkonsulats in Düsseldorf (ICEX)

Spanien ist der weltweit größte Produzent für Cherimoyas, die
in einem kleinen Gebiet Andalusiens wachsen. Die letzte Ernte
erbrachte rund 35.000 Tonnen der subtropischen Früchte. In
der nächsten Saison soll die edle Exotin auch in Deutschland
stärker vermarktet werden.

Die Cherimoya (auch Zucker- oder Rahmapfel genannt, span. chirimoya) wird in Europa fast ausschließlich an der andalusischen Mittelmeerküste angebaut, vor allem um die Orte Motril, Almuñécar und Vélez-Málaga. Mehr als 90 Prozent der Ernte entfallen auf die ertragreiche und widerstandsfähige Sorte Fino de Jete. Vor allem wegen ihrer ungewöhnlichen Geschmacksnuancen findet die Exotin auch im europäischen Ausland immer mehr Anhänger. In der Saison 2001/02 exportierte Spanien rund 2000 Tonnen Cherimoyas, mehr als ein Viertel davon nach Deutschland. Ab 2002/03 kommen Cherimoyas auch mit der geschützten Herkunftsbezeichnung D.O. Chirimoya de la Costa Tropical de Granada-Málaga auf den Markt. Gleichzeitig will man mit gezielten Marketingstrategien auch in Deutschland für weiter steigende Absatzzahlen sorgen.

Die ursprünglich aus den Subtropen Südamerikas stammende Cherimoya ist etwa so groß wie eine Pampelmuse, hat eine grüne, gleichmäßig gedellte Haut und weißes, cremiges Fruchtfleisch mit schwarzen Kernen, die sich leicht herauslösen lassen. Genießer beschreiben den Geschmack als eine süße Melange aus Ananas, Banane und Erdbeeren mit Sahne. Zum Verzehr schneidet man die Frucht der Länge nach auf, löst die Kerne heraus und löffelt das delikate Fruchtfleisch heraus. Außerdem bereichert Cherimoya exotische Fruchtsalate (zum Schutz vor Verfärbung mit Zitronensaft beträufeln) sowie Cocktails und Milchmischgetränke.

 

Sherry - seit Jahrtausenden heißgeliebt
© Marion Trutter, erschienen in Condor's Magazin

Seinen Namen verdankt der Sherry den Arabern und dem Unvermögen der Engländer, den Namen der Stadt Jerez, die bei den Arabern Xeris hieß, richtig auszusprechen. Um nicht ihre britischen Zungen zu verknoten, behalfen sie sich mit Sherry . Der Name blieb, und mit ihm darf sich heute ausschließlich der Wein schmücken, der im Dreieck zwischen Jerez de la Frontera und den Küstenstädten Sanlúcar de Barrameda und El Puerto de Santa María angebaut wird. Die Spanier allerdings mochten sich an die Bezeichnung nie gewöhnen, sie sagen schlicht und einfach Vino de Jerez.

Sherry wird gekeltert aus der Palominotraube und ist von Natur aus zunächst trocken. Je nach gewünschtem Typ wird reiner Alkohol zugegeben, um den Reifungsprozeß in eine bestimmte Richtung zu lenken. Mildere bis süße Sorten ergeben sich dann durch Zugabe von süßem Wein aus der Pedro-Ximénez-Traube.

Große Besonderheit des Sherry ist das solera-Verfahren, bei dem Wein eines älteren Jahrganges in mehreren Stufen mit Sherry jüngerer Jahrgänge vermischt wird. So entsteht ein Wein von ständig etwa gleichbleibender Qualität.

Der Vino de Jerez wird in seiner Ursprungsregion auch zu den Mahlzeiten getrunken: trocken zu Fisch, medium dry zu Fleisch und süß zu Wild. Um auch dem deutschen Publikum entgegenzukommen, entwickeln die großen Kellereien zur Zeit leichte Sommer-Sherrys und arbeiten zum Teil sogar schon an Jahrgangsweinen.

Fino: heller, leichter, trockener Wein (15,5 bis 16,5 Prozent Alkohol) mit einem herben, manchmals ein wenig bitteren Aroma.
Amontillado: bernsteinfarbener Wein, weich und lieblich, wird meist als medium dry verkauft, also halbtrocken (16 bis 18 Prozent Alkohol).
Oloroso: dunkler, kräftiger Wein, kommt meist als Cream auf den Markt, das heißt als milder Dessertwein mit einem größeren Anteil Wein aus Pedro-Ximenez-Trauben (18 bis 20 Prozent Alkohol).
Manzanilla: heller, frischer Sherry aus Sanlúcar de Barrameda, mit dem Aroma des Meeres  (15,5 bis 16,5 Prozent Alkohol).

 

Food-Shopping in Sevilla
© Marion Trutter, erschienen in ELLE bistro

Schinken
Der beste luftgetrocknete Schinken Spaniens stammt vom schwarzen iberischen Schwein, trägt die Qualitätsbezeichnung Jamón Ibérico (auch pata negra gennant) und hat kleine weiße Pünktchen von den Eicheln, mit denen die Schweine gefüttert werden. Der berühmteste kommt aus Jabugo im Nordwesten Andalusiens. Nicht zu verachten ist aber auch der luftgetrocknete Schinken weißer Schweine aus diversen Gegenden Spaniens (Jamón Serrano). Hervorragende Qualität an Schinken und Wurstwaren bietet Mesón Cinco Jotas (Castelar 1, Ecke Arfe).

Olivenöl
75 Prozent des spanischen Olivenöls stammen aus Andalusien. Besonders fruchtig schmecken Öle aus den andalusischen Olivensorten Picual und Verdial. Die beste Qualität kaltgepresster Öle mit einem sehr geringen Säuregehalt trägt die Bezeichnung Aceite de oliva virgen extra . Auf Öle spezialisiert ist La Tienda del Aceite (García de Vinuesa 31).

Wein
Andalusien ist vor allem für Sherry und Sherry-ähnliche Weine bekannt. Süßweine stammen u.a. aus der Gegend um Málaga, ordentliche Tafelweine vom Fass bekommt man fast überall. Eine gute Adresse für Weinliebhaber mit großer Auswahl ist Don Vino (Asunción 68).

Süße Sünden
Schleckereien aus Mandeln und Honig, Zucker und Orangenessenz, Öl und Gewürzen verdanken die Spanier zwar den Arabern, bewahrt wird dieses Erbe aber vor allem in den christlichen Klöstern, die bis heute ihre hausgemachten Süßigkeiten verkaufen. Produkte aus verschiedenen Klöstern gibt es im Klosterladen El Torno an der Plaza del Cabildo. Das berühmte Eigelbkonfekt Yemas de San Leandro kauft man direkt im Monasterio de San Leandro (Plaza San Ildefonso 1). Im Monasterio de Santa Inés kann man die verschiedensten süßen Backwaren erstehen (Doña María Coronel 5) und Fruchtspezialitäten wie Marmeladen und kandierte Früchte bekommt man im Monasterio de Santa Paula (Santa Paula 11).

 

Spargel  das Königsgemüse
© Marion Trutter, erschienen in Culinaria - Spanische Spezialitäten

Für die alten Ägypter galt der Spargel als Götterspeise  dies belegen Hieroglyphentafeln aus dem Reich der Pharaonen. Als blandimentum gulae ( Gaumenschmeichler ) bezeichnete später der römische Zensor und Schriftsteller Cato das feine Gemüse. In seinem Werk De agri cultura sind genaue Hinweise zum Anbau der feinen Sprosse nachzulesen, und der römische Küchenmeister Apicius empfahl in seinen Rezepten Spargel als appetitanregende Vorspeise, die zusammen mit Ei und Pfeffer auch den Liebesgenuß steigern sollte. Noch deutlicher pries Plinius den Spargel als Venus-Gemüse , das bei ausschweifenden Gelagen nicht fehlen durfte.
Nach der Römerzeit verschwanden die sündigen Stengel für viele Jahrhunderte aus der Küche. Sie wurden nur noch hinter Klostermauern angebaut und als Heilmittel gegen Rheuma, Hautkrankheiten und Herzbeschwerden verwendet.

Nach Spanien führten im 8. Jahrhundert die Araber den Spargel ein, in großem Stil kam er in Europa aber erst im 17. Jahrhundert wieder zu Ehren. Der französische Sonnenkönig  Ludwig XIV. soll ihn besonders geliebt haben, und als der Bourbone Philipp V. im Jahr 1700 den spanischen Thron bestieg, verhalf er dem Königsgemüse zu neuem Ruhm auf der Iberischen Halbinsel.

Der berühmteste Spargel Spaniens kommt heute aus Navarra. Zwar wirft Andalusien mit rund 50 000 Tonnen pro Jahr die größten Spargelmengen auf den Markt, immerhin 23 000 Tonnen kommen aus der Extremadura. Doch für spanische Feinschmecker ist Navarra-Spargel die Krönung des Genusses  auch wenn die Region nur  etwa 17 000 Tonnen jährlich produziert.
Das Königsgemüse gedeiht auf den lockeren Schwemmsandböden der Ebroauen besonders gut, da die Sonne den Boden gut durchwärmen kann und das Wasser gut abfließt. In Navarra wird in erster Linie weißer Spargel (Bleichspargel) angebaut, der eine intensive Pflege braucht. Diesem Anspruch kommt die Kleinfelderwirtschaft der Region mit ihren Familienbetrieben sehr zugute.

Der Wurzelstock des Spargels liegt etwa einen halben Meter unter der Erde und bildet netzartige Verzweigungen aus. Daran entwickeln sich im Frühjahr Seitentriebe, die der Erdoberfläche zustreben. Um blendend weißen Bleichspargel zu erhalten, wird die Erde um die jungen Spargel-Sprosse zu Hügelbeeten angehäuft, damit die Triebe nicht mit Sonnenlicht in Kontakt kommen, denn sonst verfärben sich die Köpfe zunächst violett, später grün.
Allerdings sagt die Färbung nichts über die Qualität des Spargels aus. So schätzt man in Frankreich und vielen Regionen Spaniens besonders den Grünspargel, da er etwas kräftiger schmeckt als Bleichspargel. In vielen Gegenden ist auch würziger Wildspargel zu finden

Das weiße Gold  wird in Navarra zwischen April und Juni gestochen. Spargelernte ist nach wie vor reine Handarbeit, in vielen Betrieben werden die zarten Stangen sogar noch von Hand geschält. Navarra-Spargel (Espárrago de Navarra) mit dem Gütezeichen D.E. (Denominación Específica) muß ganz weiß, sehr zart und frei von Fasern sein. Der Großteil wandert nach der Ernte sofort in die örtlichen Konservenfabriken, denn Dosenspargel aus Navarra gilt in ganz Spanien als Delikatesse. Begehrt und teuer sind vor allem dicke Exemplare mit einem Durchmesser von mehr als drei Zentimetern.

Die spanische Küche weist jedoch kaum originelle Zubereitungsarten für Spargel auf. Am häufigsten ißt man das Königsgemüse mit Vinaigrette oder als espárragos con dos salsas (mit zwei Saucen), einer hellen und einer mit Tomaten gefärbten Mayonnaise. Erst die moderne Marktküche wagt sich auch an Kreationen mit frischem Spargel  meist nach französischem Vorbild.

 

Schlemmer-Frühstück:
Der richtige Start in einen kraftvollen Tag
© Marion Trutter, erschienen im Tchibo-Magazin

Frühstücken wie ein König, Mittagessen wie ein Bürger,
Abendessen wie ein Bettelmann , rät der Volksmund. Und er
hat Recht: Wer sich morgens in aller Ruhe ein leichtes, leckeres
Frühstück gönnt, kommt aktiv und gut gelaunt durch den Tag.

Wer kennt das nicht: Morgens kurz im Stehen eine Tasse Kaffee und ein halbes Brötchen hinunterschlingen  und dann mit fliegenden Fahnen aus dem Haus rennen. Schade eigentlich! Denn wer richtig frühstückt, kann Körper und Seele zum Tagesstart regelrecht auftanken. Ein ausgewogenes Frühstück sorgt nicht nur für Kraft und Leistungsfähigkeit, es hebt auch die Stimmung. Und die paar Minuten mehr, die Sie dafür brauchen, holen Sie tagsüber durch die gewonnene Power locker wieder rein.

Echte Frühstückskönige wissen, dass nicht die Menge der Speisen adelt, sondern die Qualität. Überfordern Sie ihren Körper also nicht durch Berge an Weißbrot, fetten Speck oder eine ganze Kanne Kaffee. Das Schlemmer-Frühstück sollte zwar vielfältig, aber leicht sein.
Stoffwechsel und Verdauung kommen am besten in Schwung, wenn Sie sich gleich nach dem Aufstehen einen Vitaminschub in Form von frisch gepresstem Obst- oder Gemüsesaft genehmigen. Die gleiche Wirkung erzielen ein Stück Obst oder ein bunter Fruchtsalat. Experimentieren Sie ruhig: mal ein Orangen-Karotten-Saft, mal ein Cocktail aus Orangen, Kiwis, Bananen und Rosinen. Auch ein Klecks Schlagsahne ist erlaubt. Mit derlei Abwechslung macht man auch Kindern Lust auf ein gesundes Frühstück.

Kohlenhydrate geben dem Körper Brennstoff für den Tag. Ob Müsli, Corn Flakes, Knuspermischungen oder Brot  am besten sind Vollkornprodukte, da sie lange vorhalten und dem Körper nicht nur Energie, sondern auch viele Vitamine, Mineralien, Spurenelemente sowie Ballaststoffe zuführen. Vor allem die im vollen Korn enthaltenen B-Vitamine sorgen den ganzen Tag über für Konzentration und gute Laune.

Ein wahres Rundum-Fitness-Paket ist ein buntes Müsli aus frisch geschroteten Körnern oder fertigen Flockenmischungen, das den Körper auf einen Rutsch mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Die Inhaltsstoffe des Getreides werden übrigens am besten aufgeschlossen, wenn man die Flocken  bevor s zum Duschen ins Bad geht  knapp mit lauwarmem Wasser bedeckt und zehn Minuten quellen lässt. Dazu kommen dann Nüsse, Rosinen, frische Früchte und Joghurt oder Sahne. Einen besonderen Touch bekommt Ihr Frühstücks-Müsli durch etwas Zimt, Honig oder einen Spritzer Zitronensaft.

Auch beim Brot gilt: Vollkornprodukte enthalten die meisten Nährstoffe, aber natürlich schmeckt auch ein frisches Weißmehlbrötchen oder eine Scheibe Toast wunderbar. Man ergänzt sie dann am besten durch ballaststoffreiche Beläge oder einen Joghurt mit Leinsamen und Obst. Herzhaft und köstlich schmeckt übrigens auch Vollkornbrot aus dem Toaster. Probieren Sie doch mal frisch getoastetes Vollkornbrot mit Butter, Tomatenscheiben und Sprossen. Die kleinen feinen Keime  aus dem Kühlregal oder selbst gezogen  enthalten viele Vitamine und Mineralien und schmecken auch gut in Kräuterquark sowie als gesunde Garnitur auf Käse- oder Wurstbrot.

Als leichte und leckere Brotbeläge eignen sich Kräuterquark, Frischkäse, Geflügelwurst, geräucherte Putenbrust oder Corned Beef. Sie sind leichter verdaulich und damit weniger belastend als fette Sorten. Und Energie, die Ihre Verdauung einspart, steht für Konzentration und Leistungsfähigkeit zur Verfügung. Marmeladen und Konfitüren geben dem Körper nur kurzfristig Energie und enthalten meist sehr viel Zucker. Besser sind Brotaufstriche mit Nüssen und Honig, die auch Mineral- und Nährstoffe liefern. Ein- bis zweimal pro Woche können Sie sich auch ein Frühstücksei schmecken lassen.

Und dazu gibt s ganz nach Lust und Laune ein, zwei Tassen Kaffee oder Schwarztee. Die bringen den Kreislauf in Schwung und machen munter. Mit verschiedenen Kräutertees kann man täglich neue Abwechslung in die Tasse bringen. Und Kinder lieben natürlich Milch, Kakao oder Ovomaltine  im Winter am besten warm.

Die wichtigste Zutat für ein bekömmliches Frühstück ist gratis: ein wenig Zeit. Und dann sind da noch jene Kleinigkeiten, die Ihnen und Ihren Lieben ein Lächeln aufs Gesicht zaubern: Warum nicht auch im Alltag mal das schöne Geschirr benutzen? Warum nicht den Frühstückstisch mit einer netten Tischdecke, schönen Servietten oder einem Blumenstrauß schmücken? So kommt Farbe ins Leben und der neue Tag fängt schon viel bunter an.